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The Great Reality Check: Akuter Hirnschlag

The Great Reality Check Teil 2: Akuter Hirnschlag

Lesen Sie die Ergebnisse unserer neuen Anwenderstudien – aktuell und transparent!

Zweck:

Ziel der Studie war es, die Performance eines gängigen AI-Assistenten bei akutem Hirnschlag prospektiv zu bestimmen, validiert mit den Akutbefunden von in der Notfallradiologie spezialisierten Radiologen sowie bildgebendem und klinischem Follow up.

Patienten, Material und Methoden:

Im Jahr 2025 wurden 88 Patienten (Alter: 18 bis 89 Jahre, Mittel: 52 Jahre, Standardabweichung: ± 25 Jahre), die mit dem Verdacht auf einen akuten Hirnschlag zur CT des Neurokraniums an ERS Emergency Radiology Schueller, einem Anbieter teleradiologischer Dienste überwiesen worden waren, über drei aufeinanderfolgende Wochen randomisiert und prospektiv in die Studie aufgenommen. Die CT-Untersuchungen dieser Patienten wurden von einem gängigen, käuflich erwerblichen AI-Assistenten ausgewertet. Die Radiologen beurteilten die CT-Untersuchungen, ohne die AI-Ergebnisse im Vorfeld zu kennen, und verglichen die radiologischen Befunde in einem zweiten Schritt mit den AI-Ergebnissen. Als Goldstandard galten die radiologischen Befunde sowie das klinische Follow up. Bei Diskrepanzen zwischen den radiologischen Befunden und den AI-Ergebnissen wurden die CT-Untersuchungen spätestens innerhalb von 30 Minuten einer Zweitbefundung unterzogen. Die Studie wurde aufgrund der AI-Ergebnisse vorzeitig beendet.

Ergebnisse:

Von 88 Patienten konnten 14 AI-Ergebnisse nicht abgerufen werden. Für 74 Patienten diagnostizierten Radiologen und das klinische Follow up 2 akute Ischämien (2,7 %). Der AI-Assistent lieferte 2 richtig positive (TP), 58 falsch positive (FP), 0 falsch negative (FN) und 14 richtig negative (TN) Befunde; Sensitivität 1,0; Spezifität 0,194; positiver Vorhersagewert (PPV) 0,033; negativer Vorhersagewert (NPV) 1,0. In einem zweiten Schritt wurden die Ergebnisse des AI-Assistenten entlang des klinisch und therapeutisch relevanten Schwellenwerts des ASPECTS Scores 7 oder kleiner berechnet: Der AI-Assistent lieferte 2 TP, 32 FP, 0 FN und 14 TN Befunde; Sensitivität 1,0; Spezifität 0,304; PPV 0,059; NPV 1,0.

Diskussion:

Der AI-Assistent erbrachte 58 von 74 FP (78%) und zwei von 74 TP (2,7%). Diese Rate sowie das Fehlen von FN deuten darauf hin, dass der Hersteller FP zugunsten der Sensitivität in Kauf nimmt. Die errechnete Spezifität ist deutlich geringer als in den Veröffentlichungen des AI-Herstellers offiziell angegeben. Die Auswertung entlang des klinisch und therapeutisch relevanten Schwellenwerts des ASPECTS Scores 7 erbrachte ein ähnliches Bild. Die Datensammlung wurde vorzeitig beendet, und die niedrige erreichte Fallzahl stellt sicherlich eine Limitation unserer Studie dar. Auf Basis der vorhandenen Daten muss davon ausgegangen werden, dass die CT-Diagnostik des akuten Hirnschlags mit ihrer Komplexität auch durch vorbestehende, nicht akute Läsionen des Hirngewebes insbesondere älterer Patienten, vorerst uneingeschränkt in den Händen erfahrener Radiologen bleiben soll.

Gerd Schueller und das Team von Radailogy

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The Great Reality Check: Akute Hirnblutung

The Great Reality Check Teil 1: Akute Hirnblutung

Lesen Sie die Ergebnisse unserer neuen Anwenderstudien – aktuell und transparent!

Zweck:

Ziel der Studie war es, die Performance gängiger AI-Assistenten bei akuter Hirnblutung prospektiv zu bestimmen, validiert mit den Akutbefunden von in der Notfallradiologie spezialisierten Radiologen sowie bildgebendem und klinischem Follow up.

Patienten, Material und Methoden:

Im Jahr 2025 wurden 218 Patienten, die nach einem stumpfen Schädeltrauma zur CT des Neurokraniums an ERS Emergency Radiology Schueller, einem Anbieter teleradiologischer Dienste überwiesen worden waren, über acht aufeinanderfolgende Wochen randomisiert und prospektiv in die Studie aufgenommen. Die CT-Untersuchungen dieser Patienten wurden randomisiert von einem von zwei gängigen, käuflich erwerblichen AI-Assistenten ausgewertet. Die Radiologen beurteilten die CT-Untersuchungen, ohne die AI-Ergebnisse im Vorfeld zu kennen, und verglichen die radiologischen Befunde in einem zweiten Schritt mit den AI-Ergebnissen. Als Goldstandard galten die radiologischen Befunde sowie das klinische Follow up. Bei Diskrepanzen zwischen den radiologischen Befunden und den AI-Ergebnissen wurden die CT-Untersuchungen spätestens innerhalb von 30 Minuten einer Zweitbefundung unterzogen.

Ergebnisse:

Von 218 Patienten konnten 18 AI-Ergebnisse nicht abgerufen werden. Für 200 Patienten diagnostizierten Radiologen und das klinische Follow up 58 akute intrakranielle Blutungen (29 %). Die AI-Assistenten lieferten 58 richtig positive (TP), 0 falsch positive (FP), 40 falsch negative (FN) und 82 richtig negative (TN) Befunde; Sensitivität 0,592; Spezifität 1,0; positiver Vorhersagewert (PPV) 1,0; negativer Vorhersagewert (NPV) 0,672. Es zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Ergebnissen der verwendeten AI-Assistenten. FN-Befunde betrafen Blutungen mit einem Durchmesser von 5 mm oder weniger (Mittelwert 3,5 mm, SD ± 1,9 mm). Die minimale Ausdehnung einer von den AI-Assistenten als TP gewerteten Blutung betrug 5 mm (Spanne 5–15 mm; Mittelwert 9 mm, SD ± 7 mm).

Diskussion:

Die AI-Assistenten erkannten alle akute Hirnblutungen. Das Fehlen FP-Ergebnisse deutet darauf hin, dass typische Fehlerquellen wie Aufhärtungsartefakte, Knochenränder und Verkalkungen entlang der Tabula interna von den Softwarefirmen behoben sind. Die überraschend hohe FN-Rate lässt jedoch vermuten, dass AI-Assistenten derzeit nicht für die Triage von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma in der professionellen High-end Teleradiologie geeignet sind. Die hohe FN-Rate insbesondere für kleinere Blutungen lässt an ihrem Einsatz als Second Look im hektischen Alltag der Akutradiologie ebenso zweifeln. Unsere Daten sind nicht mit den offiziellen Angaben der AI-Hersteller vergleichbar, welche Sensitivitäts- und Spezifitätsangaben von jeweils zumindest 90 % veröffentlichten. Sicherlich trägt, als eine Limitation, die relativ geringe Fallzahl unserer Studie zu dieser Diskrepanz bei. Weiters sollten zukünftige Studien auch eine größere Anzahl von AI-Assistenten testen.

Gerd Schueller und das Team von Radailogy

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The Great Reality Check

März 2026: Wie tauglich ist Artificial Intelligence in der Akutmedizin wirklich?

März 2026: Wie tauglich ist Artificial Intelligence in der Akutmedizin wirklich?

Lesen Sie rechtzeitig zum ECR 2026 die Ergebnisse unseres großen AI-Praxistests. Wir bei Radailogy veröffentlichen unsere brandaktuellen empirischen Daten, völlig transparent und ohne Einflussnahme jeglicher Interessensvertreter.

Das Ziel unserer Studie war die Evaluierung der Praxistauglichkeit gängiger AI-Assistenten zur Erkennung häufiger Pathologien in der Akutmedizin. Wir generierten unsere Daten prospektiv randomisiert in Zusammenarbeit mit unserer Schwesternfirma ERS Emergency Radiology Schueller, dem Marktführer in der Teleradiologie in Österreich und in der Schweiz.

Veröffentlichungen:

27.2.2026: Akute Hirnblutung

28.2.2026: Akuter Hirnschlag

2.3.2026: Urolithiasis

3.3.2026: Akute Bauchorgane

4.3.2026: Frakturen der Arme und Beine

Buchen Sie Ihren kostenlosen Platz für ERS TV Live!

Alle Daten werden zusätzlich live in unserer ERS TV Show am 10.3.2026 präsentiert. Sichern Sie sich Ihren kostenlosen Teilnahmeplatz! Den Link zur Anmeldung finden Sie am Montag, dem 2.3.2026 auf www.emergencyradiology.ch

Wir freuen uns auf Sie. Es bleibt spannend.

Ihr

Gerd Schueller